Warum denn im Lebensmittelgeschäft Geld für Kräuter ausgeben, wenn man sie auch selbst sammeln kann? Wer sich auskennt, der findet auch in Wald und Flur eine ganze Reihe überaus nützlicher, essbarer und zum Teil auch wohlschmeckender Pflanzen, die Salate, Suppen oder Braten verfeinern. Der heimische Garten | Ernährung
Alle Einträge zu Der heimische Garten bei Ernährung
Warum denn im Lebensmittelgeschäft Geld für Kräuter ausgeben, wenn man sie auch selbst sammeln kann? Wer sich auskennt, der findet auch in Wald und Flur eine ganze Reihe überaus nützlicher, essbarer und zum Teil auch wohlschmeckender Pflanzen, die Salate, Suppen oder Braten verfeinern. 
Nach den gehäuften Schreckensmeldungen über die Lebensmittelskandale der letzten Jahre geht der Trend immer mehr zurück zur Selbstversorgung. Auch in unseren Breiten haben sich viele Hobbiegärtner dem biologischen Anbau leckerer Gemüsesorten im eigenen Garten verschrieben. Da weiß man wenigstens, wo es herkommt und was drin steckt!
Hat man sich nun erst einmal für dieses Vorhaben entschieden, so gibt es eine Menge zu lernen. Neben den Aussaatzeiten, Erntezeiten und Ansprüchen der einzelnen Pflanzen an Sonneneinstrahlung, Boden, Luftfeuchte und Bewässerung gibt es vor allem ein wichtiges Thema, welches vorab geklärt werden sollte: Möchte man die heimische Gemüsepracht im Gewächshaus oder im Gemüsegarten anlegen? Eine kleine Entscheidungshilfe und Vorabinformation soll dieser Text bringen.
Zum baldigen Frühjahresbeginn: Der heimische Garten
Die ersten Sonnentage im jungen Jahr wecken in vielen von uns die Lust, sich wieder mehr an der frischen Luft aufzuhalten. Was gibt es da schöneres – und vor allem auch gesünderes! - als die Arbeit im eigenen Garten? Eines vielleicht, und das ist das selbstgezogene Gemüse, welches Sie auch als Laie dort anbauen können!
Bereits im Winter kann man sich die dunklen Tage mit der Planung der eigenen Gartenernte versüßen. Welche Blüten darf man essen?
Gänseblümchen, Kapuzinerkresse & Co. sind nicht nur eine optische Bereicherung, sondern können auch auf dem Teller landen und dort eine Mahlzeit abrunden. Welche Blüten man essen kann und von welchen man besser die Finger lassen sollte, erfahren Sie hier.
Veilchen: Sie verströmen einen betörenden Duft und stellen innerhalb eines Salats mehr als nur einen Farbtupfer dar.
Ringelblumen: Die gelben und orangefarbenen Blüten dürfen verzehrt werden, obwohl sie ebenfalls eine wunderbare Dekoration für Tisch und Teller abgegeben würden.
Dahlien: Haben Sie schon mal einen Dahliensalat gegessen? Probieren Sie es ruhig aus, Sie werden überrascht sein vom süßlich-herben Geschmack der Blütenblätter.
Im Sommer haben Beeren Hochsaison. Süße Erdbeeren, fruchtige Himbeeren, köstliche Brombeeren, sonnengereifte Stachelbeeren, blauschwarze Heidelbeeren und die überaus gesunden Holunderbeeren warten darauf, geerntet und verarbeitet zu werden. Die Natur als Hausapotheke - Mit ihren Mineralstoffen, Vitaminen und Pflanzenwirkstoffen könnten Beeren so manche Pille überflüssig machen.
Erdbeeren sind die populärsten Sommerbeeren. Mit 32 Kcal pro 100 Gramm gelten sie als Schlankmacher. Sie wirken aber auch entschlackend und regen den Stoffwechsel an. Die roten Powerfrüchte enthalten mehr Vitamin C als Zitronen und sie helfen gegen Gicht und Rheuma. Nicht zuletzt unterstützen sie den Organismus im Kampf gegen zerstörerische Prozesse in Zellen (Beispiel: Krebs), sie beugen Arterienverkalkung vor und schützen vor Herzinfarkt.
Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen und eine gehörige Portion Vitamin C, dazu zuckersüßer Geschmack und vielseitige Verwendbarkeit - das alles zeichnet die Erdbeere aus, eine der beliebtesten Sommerfrüchte.
Es gab sie schon in der Steinzeit. Sie dienten in Form von Walderdbeeren der Ernährung der Steinzeitmenschen, die sich dank ihr mit wertvollen Vitaminen und Nährstoffen versorgen konnten. Dass sie schon immer eine wichtige Rolle gespielt hat, kann man auch an bildlichen, überwiegend religiösen Darstellungen der vergangenen Jahrhunderte erkennen, auf denen sie als krönendes Beiwerk symbolhaft abgebildet sind. Aber noch besser ist es, sich mit den leckeren Erdbeeren zu beschäftigen, die es in Natura zu kaufen oder im eigenen Garten zu ernten gibt. Heimische Erdbeeren sollten importierter Ware vorgezogen werden. Sie schmecken einfach besser, wenn sie innerhalb von zwei Tagen nach der Ernte verzehrt werden können und nicht durch bestimmte Maßnahmen haltbar gemacht werden müssen.