Der Präsident des FC Bayern-München, Uli Hoeneß, hat in jüngster Vergangenheit Selbstanzeige gestellt. Gegen eine immense Kautionssumme ist der Topmanager noch auf freiem Fuß. Ob dies jedoch so bleibt, bleibt abzuwarten. Hoeneß selbst sitzt die Angst im Nacken und so packt er im öffentlichen Interview über die Hintergründe seiner Kapitalverbrechen und der damit verbundenen Spielsucht aus. Sucht | Psychologie
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Uli Hoeneß als Spielsüchtiger? Der psychologische Effekt der Sucht
Der Präsident des FC Bayern-München, Uli Hoeneß, hat in jüngster Vergangenheit Selbstanzeige gestellt. Gegen eine immense Kautionssumme ist der Topmanager noch auf freiem Fuß. Ob dies jedoch so bleibt, bleibt abzuwarten. Hoeneß selbst sitzt die Angst im Nacken und so packt er im öffentlichen Interview über die Hintergründe seiner Kapitalverbrechen und der damit verbundenen Spielsucht aus. Computerspiele: Harmloser Zeitvertreib oder Suchtmittel?
Es gibt wohl kaum noch einen Haushalt, in dem sich nicht mindestens ein Computer befindet. In vielen Fällen wird der Rechner sicherlich für die berufliche Fortbildung genutzt. Die meisten Menschen binden den PC jedoch aktiv in ihre Freizeitgestaltung, beispielsweise in Form von Computerspielen, ein. Dies hat zum Teil gravierende Folgen für das soziale Leben seiner Nutzer. Wie stark beeinflussen soziale Netzwerke unsere heutigen Beziehungen?
Kann ein Mensch Tausend Freunde haben? Würde man diese Frage anhand von sozialen Netzwerken untersuchen, so müsste man sie mit "ja" beantworten. Der Begriff "Freund" wird hier so weitgreifend verwendet, dass sich alles darunter subsumieren lässt. Folglich muss man eine Person, mit der man befreundet ist, nicht zwingend auch im realen Leben treffen oder überhaupt kennen. Freunde
Unsere westliche Industriegesellschaft ist geprägt von Konsum. Sowohl die Werbung als auch unsere ganze Lebensweise fordern ständiges Kaufen und Verbrauchen. Als Folge dieser Entwicklung wird immer häufiger die Diagnose Kaufsucht gestellt. Die Medien und das Internet bieten eine Fülle an Angeboten und ermöglichen uns, mit nur einem Klick den Zugang zu ungeahnten Einkaufswelten. Unzählige Webshops halten immer die neuesten Trends in Bereich Mode, Elektrogeräte oder Unterhaltungselektronik bereit. Leider eröffnet sich damit ein ganz neues Suchtpotenzial Viele Verbraucher entwickeln ein unstillbares Verlangen nach dem Einkaufen im Netz aber auch in den Geschäften unserer Innenstädte. Rauchen: Die psychische Auswirkung

Rauchen hat nicht nur körperliche, sondern vor allem auch akute Folgen. Auch die Psyche wird direkt beeinflusst. Die Folgen davon führen zur Abhängigkeit von Nikotin und auch psychische Veränderungen sind nicht selten, wenn auch nur begrenzt vorhanden. Die Mechanismen sind immer darauf zurückzuführen, dass eine direkte Wirkung auf das Gehirn erzielt wird. Wie die Forscher der University of Michigan bereits 2004 feststellten, werden Glücksgefühle durch den Konsum von Nikotin nicht gesteigert. Vielmehr verursacht das Nikotin, dass Glücksgefühle unterdrückt werden. Dies gilt den Ergebnissen der Studien zufolge nicht nur kurzfristig, sondern vielmehr ist der Effekt auch langfristig zu beobachten.
Nikotinsucht in körperlicher und psychischer Hinsicht
Nikotinsucht ist weit verbreitet. Das frei verkäufliche Suchtmittel steht bereits seit langer Zeit im Fokus diverser Verbände und trotz des Wissens über die Gefahren, greifen viele Menschen immer wieder zum „Glimmstängel“. Häufig begann der Konsum harmlos und steigerte sich plötzlich zur Sucht. Doch wie entsteht eigentlich die Nikotinsucht?
Soziale Probleme und Suchtpotenzial
Ein Problem ist noch immer, dass Zigaretten und andere Tabakwaren frei verkäuflich sind. Es ist daher sehr einfach, den Suchtstoff zu beschaffen. Auch wenn in der Vergangenheit immer wieder versucht wurde, den Griff zur Zigarette gerade im Jugendalter zu erschweren, finden sich auch hier Möglichkeiten der Beschaffung von Nikotin. Oftmals bitten die Kinder und Jugendlichen einfach den älteren Bruder oder ältere Jugendliche, den Suchtstoff zu kaufen. Eine Möglichkeit, die dann dazu führt, dass die Kontrolle über den Konsum bei Jugendlichen nicht gegeben ist.
Die Sucht nacht Nikoton- Rauchen- ist weit verbreitet. Der Hauptsuchtstoff ist das Nikotin, das durch Inhalation aufgenommen wird. Was häufig unterschätzt wird, ist die Tatsache, dass das Nikotin weit giftiger ist als beispielsweise Arsen oder Zyankali. Pro Zigarette werden ein bis zwei Milligramm Nikotin aufgenommen. Ein Raucher nimmt täglich im Durchschnitt zwischen 20 bis 40 Milligramm auf. Wie jedes Gift wirkt auch Nikotin direkt auf den Körper.
Die Wirkung auf das Gehirn
Rund zehn Sekunden vergehen vom Atemzug bis zur Wirkung. Das Nikotin wird beim Rauchen über die Lungen aufgenommen und erreicht danach das Gehirn – die Wirkung erfolgt somit schneller als bei einer Injektion, die direkt in die Blutbahn eingespritzt wird. Im Gehirn selbst bindet es sich an Rezeptoren und bewirkt eine erhöhte Ausschüttung von Dopamin, wodurch sich beim Raucher ein subjektiv empfundendes Wohligkeitsgefühl entwickelt.
Spielsucht therapieren - Was ist zu tun?
Spielsucht kann therapiert werden. Die Therapie darf sich allerdings nicht auf ein einziges Ziel konzentrieren. Vielmehr müssen multidimensionale Ansätze gewählt werden, die dann zu einer ganzheitlichen Behandlung der Spielsucht führen. Für eine Therapie kann daher keine Pauschallösung formuliert werde.
Welche Elemente vorhanden sein sollten
Grundsätzlich kann die Spielsucht sowohl ambulant als auch stationär behandelt werden. In Deutschland gibt es allerdings noch immer kein einheitliches Therapiekonzept, sodass viele unterschiedliche Methoden diesem Begriff zugeordnet werden. Die Therapie selbst ist dabei immer im Zusammenhang mit den konkreten Problemen zu sehen. Der Spielsüchtige hat Schulden – in vielen Fällen hohe Schulden. Zugleich ist sein soziales Umfeld vollständig verändert bzw. aufgelöst. Die Familie hat sich zurückgezogen und die Freunde vermeiden den Kontakt. Eine Arbeit ist ebenfalls nicht mehr vorhanden und der Tag ist vollkommen unstrukturiert.
Warum Spielsüchtige nicht aufhören können
Viele Spielsüchtige verbringen einen großen Teil ihres Lebens an Spielautomaten. Irgendwann gelangen viele Spieler an den Punkt, an dem sie versuchen aufzuhören. Dies gelingt den meisten allerdings nicht ohne Hilfe. Die Frage ist daher welche Mechanismen es den Spielsüchtigen unmöglich machen mit ihrer Sucht zu brechen.
Allgemeines zum Beginn
Spielsucht ist immer ähnlich einer stoffgebundenen Sucht einzuordnen. Der Spieler vergisst in der Regel während der Befriedigung seiner Sucht seine Probleme und mit jedem weiteren Tag steigen sich die alltäglichen Schwierigkeiten, worauf der Spieler dann mit dem Spielen reagiert. Ein Teufelskreis entsteht. Der Spieler hat zudem ein gutes Gefühl, während er vor dem Automaten sitzt und die rotierenden Walzen beobachtet. Die Hoffnung auf einen Gewinn ist größer als die Angst vor dem Verlust und in vielen Fällen sind die Spieler davon überzeugt, dass sie zeitweise eine Pechsträhne haben, sich ihr System aber langfristig durchsetzen wird.
Spielsucht - Langzeitfolgen in persönlicher und gesellschaftlicher Hinsicht
Die Spielsucht schränkt das Leben des Betroffenen immens ein. Nicht nur die momentane Situation bringt Beeinträchtigungen mit sich, auch die Langzeitfolgen sind umfangreich. Neben einem sozialen besteht auch ein finanzielles Risiko für die Angehörigen und den Süchtigen. Es kommt in vielen Fällen sogar zu gravierenden Folgen, die kaum gemindert werden können.
Persönliche Folgen der Sucht
Die persönlichen Folgen der Spielsucht ergeben sich aus dem konkreten Verhalten während der akuten Erkrankungsphase. Der Spieler benötigt während seiner Sucht Geld, um weiterhin spielen zu können. Die Gelder werden zunächst durch Kredite finanziert und auch das Gehalt wird zum Großteil für das Spiel verwendet. Die Gesundheit leidet ebenfalls unter den Verhaltensweisen. Körperlich kommt es häufig zu einer Übermüdung, wodurch dann Folgekrankheiten entstehen, die sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sind.

Ist von Spielsucht die Rede, dann rückt häufig der Gegenstand der Sucht in den Vordergrund. Weit seltener werden die sozialen Probleme thematisiert, die mit der Sucht einhergehen und gravierender Natur sein können. Der Rückgang sozialer Interaktionen entsteht in der Regel nicht nur, weil sich das Umfeld vom Betroffenen abwendet. Auch der Süchtige selbst verursacht den Kontaktverlust. Daher können die sozialen Folgen als Wechselwirkung verstanden werden.
Rückzug des Betroffenen aus seinem Umfeld
Spielsucht besteht aus einer Zentralisierung des Spiels im Leben eines Betroffenen. Daher können daraus verschiedene Probleme abgeleitet werden, die mit der Spielsucht direkt in Verbindung stehen. Die sozialen Kontakte finden beispielsweise lediglich in Zusammenhang mit der Sucht statt. Die bisherigen Freunde werden diese Orte kaum aufsuchen, wenn sie nicht selbst spielsüchtig sind. Das bedeutet, dass ein neuer Freundeskreis aufgebaut wird, der eine ähnliche Symptomatik aufweist, wie der Betroffene selbst.
Kaufsucht - Kann sie therapiert werden?
Jedes Mitglied unserer Gesellschaft ist vom Konsum von Gütern abhängig. Der Mensch hat in der Regel die Kontrolle, welche Waren er kauft und in welcher Menge. Bei der Kaufsucht verhält es sich anders. Die Betroffenen kaufen ein, ohne sich der Folgen bewusst zu sein. Und in vielen Fällen kaufen sie sogar Dinge, die sie eigentlich nicht brauchen. Die entscheidende Frage in diesem Zusammenhang ist „Kann Kaufsucht geheilt werden? Und wenn ja- wie?"
Allgemeines zur Kaufsucht
Grundsätzlich ähnelt die Kaufsucht der Spiel- oder Arbeitssucht. Die Kaufsucht ist primär also eine Form der Zwangsstörung. Das bedeutet in der Praxis, dass nicht der Kauf selbst die Befriedigung auslöst, sondern eine Befreiung von einem Impuls stattfindet, der schließlich erleichternd wirkt. Dass der Kauf eigentlich sinnlos ist, ist den Betroffenen durchaus bewusst. Dadurch unterscheidet sich das Krankheitsbild von dem natürlichen Konsumverhalten, das einfach nur den Sinn verfolgt den Lebensstandard zu ermöglichen bzw. das Überleben sichert (Lebensmittelkauf etc.)
Computerspielsucht - Gründe, Anzeichen & Therapien
Durch die modernen Medien ist eine starke Zunahme von Süchten zu bemerken. Vor allem die Computerspielsucht ist auf dem Vormarsch und betrifft sehr häufig Kinder und Jugendliche. Die Folgen der Sucht können gravierend sein. Dennoch kennen die Wenigsten die Mechanismen und Auswirkungen, die zur Sucht führen.
Spielsucht: Unterschiede zu stoffgebundenen Süchten
Die Spielsucht ist weit verbreitet. Spielsüchtige zeigen auch Anzeichen, die nicht bei allen Süchten gegeben sind. Daher gibt es durchaus Unterschiede zwischen der Spielsucht und den stoffgebundenen Süchten wie Heroinabhängigkeit oder der Sucht nach Alkohol.
Unterschiede sind minimal
Grundsätzlich ergeben sich die Unterschiede dadurch, dass es sich bei der Spielsucht um eine nicht-stoffgebundene Sucht handelt. Das bedeutet, dass keine Substanz vorhanden ist, die vom Süchtigen konsumiert wird. Vielmehr ist die Abhängigkeit auf das Spielen begrenzt. Körperlich gesehen ergeben sich dabei durchaus Ähnlichkeiten, wie beispielsweise Entzugssymptome, die dann auftreten, wenn der Süchtige am Spielen gehindert wird.
Spielsucht entsteht nicht plötzlich. Vielmehr handelt es sich dabei um einen Prozess, der sich teilweise über mehrere Jahre hinweg aufbaut. Die Übergänge von einem normalen Freizeitvergnügen zur Spielsucht können dabei fließend sein und werden von den Angehörigen und Bekannten oftmals nicht bemerkt. Einen einzelnen Auslöser gibt es nicht. Jedoch können trotzdem entscheidende Mechanismen eruiert werden.
Drei Bereiche können für die Entstehung der Sucht verantwortlich sein. Den ersten Bereich bildet die Person selbst. Daneben spielt allerdings auch ihr Umfeld sowie das Glücksspiel selbst eine entscheidende Rolle. Jeder Mensch reagiert individuell auf äußere Einflüsse. Impulsive Menschen können ihre Gefühle nur schwer kontrollieren und neigen daher zu einem entsprechenden Verhalten.
Spielsucht ist weit weniger offensichtlich als es beispielsweise bei der Sucht nach Heroin, Alkohol oder anderen Drogen der Fall ist. Daher wird sie meistens erst sehr spät erkannt. Die Problematik der Spielsucht besteht zugleich darin, dass nur schwer eingeschätzt werden kann, ab wann ein Mensch wirklich süchtig nach dem Glücksspiel ist. Oftmals wird die Sucht erst dann erkannt, wenn die Situation nahezu auswegslos ist. Dennoch: Spielsucht setzt bereits weit vor den ersten deutlichen Zeichen ein.
Symptome
Der Süchtige selbst denkt nur an das Glücksspiel. Alles andere steht hinter diesen Gedanken zurück. Beginnt er mit dem Spielen, dann wird das Ende lediglich aufgrund von mangelnden finanziellen Mitteln abgebrochen. Das gesamte Geld wird verwendet, um die Sucht zu befriedigen. Schulden, Straftaten und der Verlust des sozialen und familiären Umfelds sind ebenfalls deutliche Zeichen der Spielsucht, die allerdings erst dann auftreten, wenn das Vollbild bereits gänzlich entwickelt wurde.
Spielsucht ist eine Form der Abhängigkeit, die nicht immer sofort als solche ersichtlich wird. Die Betroffenen können unter Umständen ein relativ unauffälliges Leben führen. Dennoch: Die Belastungen sind hoch und nicht immer entspricht der äußere Schein der Realität, denn hinter den Kulissen leidet nicht nur der Betroffene, sondern auch seine Familie.
Was ist Spielsucht?
Die Spielsucht ist eine Suchtform, die zu den nicht-stoffgebundenen Süchten gehört. Das bedeutet, dass keine Substanzen vom Körper aufgenommen werden müssen, um eine Sucht zu entwickeln. Vielmehr bezieht sich das Problem auf Spielautomaten und andere Glücksspiele, die nahezu in jeder Stadt in diversen Kneipen und Automatencasinos zu finden sind. Die Spiele basieren dabei mehr oder weniger auf Zufall und dass auf diese Weise effektiv Geld verdient werden kann, ist nahezu ausgeschlossen – Auch wenn viele Spielsüchtige immer wieder darauf verweisen, sie verdienten damit einen Teil des Lohns. Tatsächlich ist der Ausgleich zwischen Lohn und Aufwand defizitär.
Vom Frustkauf zur Kaufsucht - Gründe, Auswirkungen, Therapie
Viele Menschen gehen gerne Bummeln und schlendern durch die Geschäfte. Häufig wird eingekauft und erst zu Hause bemerkt, dass die gekauften Dinge eigentlich nicht gebraucht werden. Solange dies nicht zur Belastung wird, ist es auch kein Problem. Problematisch wird es nur dann, wenn aus Frust gekauft wird und später dann eine Kaufsucht entsteht.
Häufigkeit und Mechanismen
Rund 800.000 Menschen – so eine Schätzung – leiden derzeit in Deutschland an einer Kaufsucht. Ein deutliches Anzeichen dieses Zwangs ist, dass die Menschen unkontrolliert einkaufen. Dies geschieht unabhängig davon, ob die gekauften Gegenstände tatsächlich notwendig sind oder ob sie danach nutzlos in der Ecke stehen. Ein weiteres deutliches Anzeichen ist, dass die Personen nach dem Einkaufen keine Freude oder Glück empfinden, sondern vielmehr bereuen, diesen Einkauf getätigt zu haben. Das schlechte Gewissen wird animiert.
Cannabis als Heilmittel: Von Wirkung und Anwendung
Cannabis ist in unseren Breiten als illegale Droge bekannt. Faktisch hat die Pflanze und deren Wirkstoffe auch positive Effekte in gesundheitlicher Hinsicht. Daher wird bereits seit langer Zeit darüber nachgedacht, die Heilwirkung von Cannabis zu nutzen. Cannabis soll bei verschiedenen Erkrankungen positiv wirken, die mit anderen Medikamenten nur schwer behandelbar sind.
Welche Stoffe wirken?
Die Wirkung des Cannabis beruht dabei nicht nur auf dem Tetrahydrocannabinol (THC), das die Grundlage für die illegale Droge darstellt. Auch das Nabilon ist ein Stoff, der in der Pflanze vorhanden ist und eine direkte Wirkung auf den Körper ausübt. Grundsätzlich können daher beide Stoffe genutzt werden, um eine Heilwirkung zu erzielen.
Gibt es eine Abhängigkeit von Cannabis?
Cannabis gehört zu den bekanntesten Drogen. Die meisten Jugendlichen kamen mindestens einmal mit der Droge in Kontakt und viele Jugendliche und auch Erwachsene konsumieren die Droge sogar regelmäßig. Es stellt sich daher die Frage, ob eine Abhängigkeit durch den Konsum entstehen kann. Eine Frage, die nur schwer beantwortet werden kann.
Vom Zwiespalt
Grundsätzlich kann die Frage nach einer Abhängigkeit durch Cannabis sowohl mit „Ja“ als auch mit „Nein“ beantwortet werden. Viele Konsumenten betonen, dass der Konsum keine Sucht auslösen kann. Auf der körperlichen Ebene trifft diese Annahme teilweise zu. Cannabis löst tatsächlich in der Regel keine körperliche Abhängigkeit aus. Dennoch treten durchaus auch leichte Entzugssymptome auf, wenn der Stoff nicht konsumiert wird. Hierbei sind die Symptome allerdings so leicht ausgeprägt, dass eine stationäre Behandlung in der Regel nicht notwendig ist. Daher kann durchaus davon gesprochen werden, dass die körperliche Komponente im Hintergrund verbleibt.
Haschisch und Gras: Die Unterschiede
Haschisch und Gras. Viele verwenden diese Begriffe synonym. Grundsätzlich weisen beide Produkte viele Eigenschaften auf, die absolut identisch sind. Jedoch gibt es ebenso Unterschiede. Und diese sind sowohl in der Verwendung unterschiedlicher Pflanzenteile als auch in den Herstellungsverfahren zu sehen.
Gemeinsamkeiten von Haschisch und Gras
Grundsätzlich werden sowohl Haschisch als auch Gras aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen. Diese enthält von Natur aus das Tetrahydrocannabinol (THC). Der Wirkstoff selbst befindet sich in kleinen Drüsen der Blüten sowie der oberen Blätter, die das Harz der Pflanze produzieren und damit auch den Wirkstoff bereitstellen. Das bedeutet auch, dass beide Varianten das Harz beinhalten, sodass die gewünschte Wirkung eintritt. Das Harz selbst hat die Aufgabe, Pollen einzufangen und zu binden, damit sich die Pflanze verbreiten kann. Genau dieses Harz ist nicht nur bei Gras und Haschisch vorhanden, sondern grundsätzlich bei allen Varianten, die aus dem Cannabis – wie die Pflanze selbst heißt – gewonnen werden. Daher gelten diese Grundlagen auch für alle weiteren Produkte aus der Pflanze, die den Wirkstoff enthalten sollen.
Cannabis: Langzeitfolge mit schleichender Entwicklung
Cannabis verursacht Folgeschäden. Diese Tatsache ist kaum bekannt. Cannabis gehört zu den häufigsten Drogen, die derzeit konsumiert werden und häufig ist zu beobachten, dass die Folgeschäden verleugnet werden. Die Konsumenten halten die Droge vielmehr für eine einfache und gefahrenlose Möglichkeit des Konsums, die ohne Risiko eingesetzt werden kann. Doch die Folgeschäden des Cannabis sind keine Phantasien, sondern wurden bereits durch Studien belegt.
Körperliche Langzeitfolgen
Folgeschäden treten niemals sofort auf. Es handelt sich dabei eher um Auswirkungen, die nach einer langen Einnahme des Rauschmittels auftreten. Anfangs sind die Beeinträchtigungen nur gering und nach der eigentlichen Wirkung werden sie oftmals nicht mehr festgestellt. Mit steigender Dauer des Konsums und mit steigender Menge des Cannabis reichern sich die Stoffe allerdings im Körper an und können dann dauerhafte Wirkungen entfalten, die zu Schäden im Körper führen und daher gefährlich werden können. Diese Schäden sind dann sowohl in körperlicher als auch in psychischer Hinsicht vorhanden.
Cannabis und Stimmung: Eine Paarung mit Folgen
Cannabis beeinflusst die Stimmung. Das ist allgemein bekannt. Grund für die Wirkung von Cannabis ist das Tetrahydrocannabinol (THC). Es wirkt direkt auf Rezeptoren, die im Gehirn für die Aufnahme eines körpereigenen Stoffes zuständig sind. Dieser Stoff ist ganz ähnlich dem THC und das Cannabis wird daher besonders leicht aufgenommen. Die Wirkung auf das Gehirn hat schließlich auch Auswirkungen auf die Stimmung des Konsumenten.
Grundsätzliches zum Konsum
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Wirkung des Cannabis die Stimmung verstärkt, die während des Konsums vorherrscht. Cannabis steigert die herrschende Stimmung demnach weiter. Hat der Konsument eine negative Grundstimmung, dann wird diese unter Umständen noch negativer, ist die Stimmung gehoben, dann wird sie unter Umständen noch weiter angehoben.
Cannabis und der Körper: Risiken und Wirkung der Droge
Cannabis hat eine Wirkung auf den Körper. Dies erscheint logisch. Doch gerade diese Wirkung wird immer wieder falsch eingeschätzt. Cannabis und seine Wirkung auf den Körper ist allerdings nicht so positiv, wie es der Droge häufig zu gesprochen wird.
Was passiert beim Konsum?
Der Konsum von Cannabis äußert sich zunächst körperlich durch verschiedene Veränderungen. Die erste Veränderung ist dabei die Erhöhung des Herzschlags, der dann nach etwas mehr als einer viertel Stunde wieder abnimmt. Zugleich verändert sich der Blutdruck und auch der Augeninnendruck wird geringer. Die Gefäße in der Bindehaut der Augen erweitern sich und im Ergebnis färben sich die Augen rosa bis leicht rot. Schließlich wird der Mund trocken, die Muskulatur locker und die Hände und Füße fühlen sich warm bis heiß an. Körperliche Reaktionen, die fast jeder kennt. Und auch der Hunger kann nachhaltig gesteigert werden.

Sozialer Abstieg und finanzieller Ruin durch Sexsucht
Die Konsequenzen sind umfassend
Keine Spezialisten und begrenzte Möglichkeiten
Eine Fallzahlensteigerung ist zu vermuten
Auch in Zukunft ist zu erwarten, dass diese Form der Sucht zunehmen wird. Wie auch bei der normalen Sexsucht sind Männer wesentlich häufiger betroffen als Frauen. Die Gründe für die Verlagerung auf den Computer, ist nach ersten Einschätzungen die Einfachheit des Mediums. Sexseiten, Chatrooms und andere Möglichkeiten sind ständig verfügbar. Dies ist unabhängig von der Tageszeit und dem Ort. Daher bietet der Computer und das Internet eine einfache und diskrete Möglichkeit, um seine Sucht auszuleben. Zugleich wird ein Anliegen der Süchtigen bedient. Der Kontakt erfolgt anonym.
Es muss nicht immer eine Sucht sein
Von der gesunden Wirkung der Sexualität