Als Trance- und Besesenheitszustände werden in der Psychologie psychische Störungen bezeichnet, die einen kurzzeitigen Identitätsverlust mit sich bringen.
Zu der Identität wird in diesem Fall auch die persönliche Umwelt des Betroffenen gezählt. In diesem Zusammenhang gilt es zwischen religiös, kulturell oder selbst hervorgerufenen Besessenheitszuständen zu unterscheiden. Diese drei Kategorien verbieten eine Diagnose gänzlich.
Geomantie oder Geomantik bezeichnet eine erdgestützte Weissagungsform innerhalb der Esoterik. Geomantie ist eine probate Methode des Hellsehens oder Wahrsagens bei der Zeichen und Markierungen erdbezogen in Sand, Steinen oder sonstigen Bodenformen gelesen werden. Historisch entstammt die Geomantie der arabischen Welt und wurde im zwölften Jahrhundert nach Europa getragen. Die europäische Methode der Geomatie benutzt ein geomantisches System aus 16 Figuren und je vier Linien, letztere mit einem oder zwei Punkten versehen, die eine Form bilden, aus der dann ein Orakelspruch abgeleitet werden kann. Das System verwendet in der Praxis ein Rastergebilde, bei dem die entsprechenden Rechtecke einer Linie der Figuren entsprechen. In dieses Raster zeichnet man nun frei, d.h. ohne auf das Raster zu blicken, eine zufällige Anzahl von Punkten. Die in den Rechtecken entstandenen Punkte werden gezählt, wobei ungerade Zahlen einem Punkt, gerade zwei Punkten bei der Figur entsprechen. Ein vollständiges Orakel benötigt vier Figuren, die in ihrer Gesamtheit die Vorraussage ermöglichen.