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Akkomodationskrampf

Der Akkomodationskrampf beschreibt eine Verkrampfung der Ziliarmuskeln im Auge. Der Krampf entwickelt sich, wenn eine Fehlsichtigkeit nicht behoben werden konnte.

Häufiger wird der Krampf durch lokale Anwendungen verursacht. Und auch eine psychische Störung kann zu dem Problem führen. Typische Anzeichen sind Verschwommensehen sowie Kopfschmerzen.

Akne-rosacea-Konjunktivitis

Die Akne-rosacea-Konjunktivitis tritt in Kombination mit der Rosacea auf, die eine Hauterkrankung des Gesichts darstellt. Durch diese Vorgänge kann es zu einer Entzündung der Lidränder kommen, die auch in eine Trockenheit der Augen übergehen kann.

Schließlich kann sich auch die Hornhaut entzünden. Die Therapie richtet sich immer nach der Ursache. Daher werden Antibiotika, Cortison und andere Mittel gegeben. Eine Augenarztbehandlung muss erfolgen, damit keine dauerhafte Schädigung der Augen eintritt.

Amaurose

Amaurose ist die Bezeichnung für Blindheit bei Menschen. In Deutschland gilt ein Mensch bereits als blind, wenn er noch eine minimale Sehkraft aufweist. Bei der Amaurose wird das einfallende Licht nicht mehr weiter verarbeitet.

Dies kann an verschiedenen Stellen des Auges geschehen. Daher kann sowohl die Netzhaut als auch der Sehnerv betroffen sein. Für die Problematik können verschiedene Ursachen vorliegen.

Apoplexia pupilae

Die Apoplexia pupilae ist ein Verschluss der blutführenden Gefäße des Auges. Dieser Verschluss kann durch unterschiedliche Probleme entstehen. Beispielsweise kann die Arterie betroffen sein, die den Sehnerv versorgt.

Dadurch wird der Sehnerv nicht mehr versorgt und das Gewebe stirbt ab. Häufig tritt das Problem im Rahmen eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls auf. Auch Viagra kann die Apoplexia pupilae auslösen. Grundsätzlich besteht die Behandlung in der Wiederherstellung der Durchblutung.

Batten-Spielmeyer-Vogt-Syndrom

Das Batten-Spielmeyer-Vogt-Syndrom ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch Vererbung entsteht. Die Symptome können höchst unterschiedlich sein. Bei der Erkrankung lagern sich Fette und Proteine in den Zellen ab.

Die Stoffe wirken hier giftig. Dadurch sterben gesunde Zellen ab und die Patienten bekommen später Halluzinationen und entwickeln eine Demenz. Im Verlauf der Krankheit werden alle motorischen und geistigen Fähigkeiten schrittweise abgebaut. Die Erkrankung endet mit dem Tod. Eine Behandlung ist bis dato nicht möglich.

Bjerrum-Skotom

Das Bjerrum-Skotom beschreibt einen Ausfall des Gesichtsfelds. Es geht vom Zentrum des Auges aus, genauer an der Stelle des Sehnervaustritts, die auch als „blinder Fleck“ bezeichnet wird.

Das Bjerrum-Skotom ist immer im Rahmen eines Grünen Stars zu beobachten, welcher den Auslöser darstellt. Durch die Druckerhöhung im Auge wird dann das Nervengewebe geschädigt, wodurch die Reize nicht mehr an das Gehirn weitergeleitet werden.

Blepharitis squamosa

Die Blepharitis squamosa ist eine Entzündung der Lidränder durch Schuppenbildung in diesem Bereich. Die Schuppen sind dabei speziell zwischen den Wimpern lokalisiert.

Zudem können mechanische Reize wie Luft oder Staub die Entzündung auslösen. Die Therapie besteht aus geeigneten Augensalben, wobei allerdings immer die Ursache beseitigt werden muss.

Blepharitis ulcerosa

Die Blepharitis ulcerosa ist eine infektiöse Lidrandentzündung. Sie entsteht durch Krusten und Ablagerungen, auf denen sich dann Bakterien ansiedeln.

Wird die Krankheit chronisch, dann entstehen Vernarbungen, sodass das Lid seine korrekte Position verlässt. Die Therapie besteht aus Augensalben mit antibiotischen Wirkstoffen.

Blepharophimose

Die Blepharophimose ist eine Verengung der Spalte des Lidrands. Die Verengung ist in horizontaler Richtung gegeben. Die Blepharophimose entsteht durch eine Verkürzung der horizontalen Lidspalte sowie des Oberlidgewebes.

Die Ursache ist eine genetische Anomalie, die sich auch auf andere Organe auswirkt. Die Therapie besteht aus einem operativen Eingriff, bei der die normale Lage wiederhergestellt wird.

Blickkrampf

Der Blickkrampf ist eine Verkrampfung der Augenmuskeln. Dabei verkürzen sich die Muskeln und der Augapfel wird in die Richtung des verkrampften Muskels gezogen. Häufig werden die Augen daher nach oben bewegt.

Das Problem besteht im Normalfall nur wenige Minuten, kann aber auch über Stunden hinweg andauern. Die Ursache ist neurologisch, wie es beispielsweise bei einer Hirnschädigung der Fall ist. 

Blow-Out-Fraktur

Die Blow-Out-Fraktur ist ein Knochenbruch durch stumpfe Gewalteinwirkung. Die Gewalt wurde dabei auf den Augapfel ausgeübt, weshalb die Fraktur häufig bei Sportaktivitäten oder Schlägereien beobachtet werden kann.

Der Augenhöhlenboden bricht durch die Belastung und eine Öffnung zur Kieferhöhle entsteht. Da Gewebe im Bruch eingeklemmt werden, kommt es zu einer verminderten Beweglichkeit des Auges.

Bulpusruptur

Die Bulpusruptur ist eine Einwirkung scharfer Gegenstände auf das Auge. Dadurch wird die Hornhaut sowie die Sklera durchdrungen. Daneben können auch Schläge eine Zerstörung bewirken.

Anzeichen sind starke Schmerzen sowie Einblutungen im Auge. Zudem kann das Auge flach wirken. Die Linse kann ebenfalls verzogen sein, was vor allem bei geschlossenen Verletzungen der Fall ist.

Buphthalmus

Der Buphthalmus ist eine erblich bedingte Erhöhung des Augeninnendrucks. Auslöser ist eine Behinderung des Abflusses des Kammerwassers. Dadurch vergrößern sich die Augen, was schließlich als Buphthalmus bezeichnet wird.

Die Therapie besteht aus einer Operation, bei der der Abfluss hergestellt wird, sodass der Druck abnimmt.

Burnout Depression

Der Burn Out ist eine chronische Überforderung, die sich in körperlichen und psychischen Symptomen äußert.

Er beginnt in der Regel mit einem Drang, sich selbst etwas zu beweisen, woraus schließlich in mehreren Phasen eine andauernde Beschäftigung mit einem dominanten Leistungsstreben entsteht.

Burnout Erschöpfung

Burnout ist eine emotionale Erschöpfung, die als Endprodukt einer Entwicklung zu sehen ist. Der Beginn besteht meistens aus einer Frustration, die dann in eine Desillusionierung übergeht.

Zudem kommt es zu einer chronischen Überforderung, wobei die Energien im Ruhezustand nicht mehr aufgebaut werden können. Der Burnout endet dann mit psychischen und körperlichen Symptomen wie Depression, erhöhter Aggressivität und psychosomatischen Krankheiten. Auch Schlafstörungen treten auf. Die seelische sowie körperliche Belastbarkeit ist stark vermindert.

Burnout Syndrom

Das sogenannte "Burnout Syndrom" besteht aus einem Komplex psychischer und körperlicher Symptome, die durch eine ständige Überlastung hervorgerufen werden.

Das Burnout Syndrom entwickelt sich dabei aus dem inneren Drang heraus, sich selbst etwas beweisen zu wollen und führt zu Depressionen und psychosomatischen Beschwerden, die auch im Suizid des Betroffenen enden können.

Burnout Test

Ein Test für Burnout befasst sich mit den Kriterien, die zum Burnout führen. Abgefragt werden alltägliche Situationen, die dann schließlich zu einer chronischen Überforderung führen.

Diese Überforderung kann dabei sowohl im häuslichen als auch im beruflichen Umfeld auftreten. Der Test für Burnout befasst sich zudem mit der psychischen Verfassung der Person. Daher werden zugleich typische Eigenschaften des Burnout, wie Depressionen oder andauernde Beschäftigungen mit der Arbeit, abgefragt.

Conjunktivoma

Conjunktivoma steht stellvertretend für Tumore der Bindehaut am Auge. Es handelt sich dabei um seltene Tumoren, die meistens gutartig sind. Aber auch bösartige Tumoren sind vorhanden, die aus den gutartigen Veränderungen entstehen.

Gutartige Veränderungen müssen nicht unbedingt entfernt werden. Ist die Natur der Wucherung nicht geklärt, dann sollte eine operative Entfernung erfolgen. Bösartige Tumore müssen immer entfernt werden.

Cortison-Glaukom

Das Cortison-Glaukom ist eine Folge der Gabe von Cortison. Es handelt sich dabei um einen Grünen Star, der durch die Erhöhung des Augeninnendrucks entsteht.

Durch eine längerfristige Gabe werden Schleimbestandteile im Auge abgelagert, sodass dann eine Erhöhung des Kammerdrucks erfolgt, da das Kammerwasser nicht mehr richtig abfließt. Die Therapie besteht aus dem Absetzen des Cortisons.

Depression

Die Depression ist eine psychische Störung. Sie äußert sich in einer ständigen Niedergeschlagenheit und einer gedrückten Stimmung. Sie gehört daher zu den affektiven Störungen.

Innerhalb der Depression sind verschiedene Formen vorhanden, die vor allem durch ihre Auslöser geprägt sind. Sie können daher sowohl körperlich begründet als auch durch eine psychotische Erkrankung oder als Reaktion auf eine unmittelbare Lebenssituation auftreten.

Depressionen Hilfe

Bei Depressionen Hilfe wahrzunehmen, beansprucht immer die Hilfe durch das Umfeld. Die Symptome bedingen in der Regel, dass der Betroffene selbst keine Hilfe sucht.

Wird bei Depressionen Hilfe gewährt, dann kann diese bei schweren Zuständen, die mit Suizidgefahr einhergehen, stationär erfolgen. Leichtere Zustände werden ambulant behandelt. Die Therapie richtet sich nach dem Auslöser der Zustände. Psychotische Erkrankungen werden beispielsweise medikamentös behandelt.

Depressionen Symptome

In der Regel verursachen Depressionen Symptome, die die normalen geistigen Funktionen negativ prägen. Das bedeutet, dass der Antrieb sowie das Denken verlangsamt sein können.

Zudem äußert sich dies meistens auch in verlangsamter Motorik. Die Person sieht in ihrem Leben keinen Sinn mehr. Alles erscheint hoffnungslos. Daneben verursachen Depressionen Symptome wie das Gefühl der Hilflosigkeit, Minderwertigkeit und der Ängstlichkeit.

Depressionen Test

Der Depressionen Test setzt sich aus Fragen zusammen, die sich an jenen Gefühlslagen orientieren, die für die Depressionen verantwortlich sind bzw eventuell als Auslöser fungieren können.

Grundsätzlich werden hierbei unterschiedliche Wege gewählt. Die Fragen können sowohl direkt die psychische und körperliche Verfassung abfragen, als auch über Umwege anhand praktischer Beispiele die Symptome erfragen.

Symptome Burnout

Symptome von Burnout sind vielfältig. In der Regel kommt es im Zuge dessen zu einer emotionalen Erschöpfung und erhöhter Aggressivität. Zudem gehen die Betroffenen zu sich selbst und anderen Menschen auf Distanz.

Gleichgültigkeit gegenüber der Umwelt und sich selbst ist vorhanden. Die Symptome des Burnout beinhalten zudem ein intensives Erleben von Misserfolgen. Das Gefühl der Überlastung ist ebenfalls charakteristisch – auch wenn es keine realen Belege hierfür gibt. Zudem treten Schlafstörungen, Depressionen, Durchfälle und andere körperliche Beeinträchtigungen auf.

Was hilft gegen Depressionen?

Gegen Depressionen können verschiedene Therapien eingesetzt werden, die vor allem von den Ursachen und damit auch vom genauen Krankheitsbild abhängig sind. Psychotische Zustände werden mittels Psychopharmaka behandelt.

Hierbei spielen auch Medikamente zur Prophylaxe bei Stimmungsumschwüngen eine wichtige Rolle, die bei ständig wiederkehrenden Depressionen eingesetzt werden. Gegen Depressionen können allerdings auch Verhaltenstherapien oder Gesprächstherapien wirkungsvoll eingesetzt werden.

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